Samstag, 4. Juni 2011

Neidisch...

habe ich in anderen Blogs verfolgen müssen, dass die Erdbeerernte bereits in vollem Gange ist. Bei mir im Garten sieht es so aus:  
Bis die erste Erdbeermarmelade gekocht werden kann, wird wohl noch etwas Zeit vergehen.

Aber als ich vorgestern mit Hund Oskar unterwegs war, stellte ich mit Freuden fest, dass die ersten Holunderblüten aufgegangen waren und zum Pflücken bereit sind. Also schnappte ich mir einen Eimer und eine Schere und stiefelte zu „meinem“ Busch, der mir jedes Jahr reichlich Blüten und später auch Beeren liefert (sofern ich noch Blüten dranlasse). 

Und dann der Schock: Läuse! Alles voll! Blüten überhaupt nicht brauchbar!

Ich habe mir aber in den Kopf gesetzt, am Wochenende Holunderblütengelee zu kochen! 
Gelierzucker, Apfelsaft, Zitrone – alles ist schon besorgt.
Also haben Oskar und ich, letztere bewaffnet mit Eimer und Schere, gestern eine große Runde ums Dorf gemacht, Augen immer auf unsere Knicks gerichtet, damit auch nicht eine Holunderblüte meinen Argusaugen entgeht. Und dennoch: ob ich will oder nicht – hier oben im Norden braucht die Natur doch etwas länger. Ich konnte gerade mal 25 Blüten pflücken! Naja, die Menge ist ja immerhin noch ausreichend für 1 L Apfelsaft. Ich hab’ sie dann auch gleich in ein Glas gegeben.

 
Hier werden sie jetzt 24 Stunden in Apfelsaft baden – und am Wochenende kann ich dann doch noch die ersten Gläser Holunderblütengelee kochen!


Bis bald, 
Eure Maike

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