Samstag, 18. Juni 2011

Frisch gewickelt


Ich hab’ das schlechte Wetter genutzt und mal Wolle entworfen für Männer, die grau langweilig finden und gleichzeitig auf großem Fuß leben. Es sind Knäuel von 140g bis 160g geworden, die sollten für Schuhgröße 45 und mehr ausreichend sein. Die „Männermaschen“ bestehen aus verschiedenen Blau- und Grüntönen mit aubergine und das „Junge Gemüse“ wurde aus Grün-, Rot- und Beigetönen zusammengestellt. 
Die wird’s dann voraussichtlich ab August in meinem Dawanda-Shop zu kaufen geben.

Ohne Blitzlicht fotografiert


Mit Blitzlicht fotografiert

Die Wetterprognose für's Wochenende sieht ja recht düster aus. Ich werde mich gleich wieder in meine warme, trockene Wollwerkstatt zurückziehen und an DEN MANN und DEN KLEINEN denken, die heute bei dem Schietwetter auf einem Fußballturnier sind (DER KLEINE als Spieler in der F-Jugend, DER MANN als sein Trainer) ...

Bis bald,

Mittwoch, 15. Juni 2011

Wassermelone fertig!

Endlich konnte ich die Socken „Wassermelone“ abnadeln. Irgendwie hatte ich das Gefühl, diesmal länger dran gesessen zu haben als sonst – muss am schönen Wetter liegen oder an der Marmeladen-Koch-Zeit, da bleiben nicht so viel Momente zum Stricken wie im Winter.
Ich muss aber auch gestehen, dass ich noch an zwei weiteren Sockenpaaren stricke für DEN MANN und DAS NACHBARKIND, obwohl auch hier nicht wirklich Fortschritte zu verzeichnen sind...

Hier nun die Fotos:


Name der Wolle: „Wassermelone“

Farben: buchs, hummerrosa, schwarz, pistazie

Material: Baumwolle, Polyacryl und etwas Wolle / 6-fädig

Gr. 39

Für wen: wird nicht verraten, ist ein Geschenk ;-)

Nadelstärke 3,0

Verbrauch: 71g bei einer Bündchen-/Schaftlänge von 17 cm


Übrigens ließ sich das Knäuel ganz toll verstricken. So, wie's sein soll. Keine Ahnung, warum die Wolle beim Wickeln solche Zicken machte.




Jetzt noch hübsch verpacken und ab in den Schrank, in dem die Geschenke auf Weihnachten oder Geburtstag oder einen anderen Zu-verschenken-Anlass warten.


 
Bis bald,

Dienstag, 14. Juni 2011

Pfingstausflug

Ich hoffe, Ihr hattet es zu Pfingsten ebenso schön wie wir. 

Wir haben bei dem super Wetter einen Kurztrip gemacht nach - 
ja, ratet doch mal: 

Wir hatten dies…



und das


Richtig! Wir waren in 


Dänemark!



Natürlich darf die Bildung auf so einem Ausflug auch nicht zu kurz kommen. Also war ein Besuch der Düppeler Schanzen angesagt, damit die Kinder etwas zur deutsch-dänischen Geschichte vermittelt bekommen.



 
So wurden sie zurückversetzt in das Jahr 1864... 



Und anschließend gab es noch ein idyllisches lebhaftes Picknick am Augustenborg Fjord mit 

- albernen, blödelnden Kindern, 

- Gras im Essen, 

- Pudding auf der Wolldecke, 

- einem badenden Hund, der sich unbedingt in unserer Nähe das Wasser aus dem Fell schütteln musste, 

- Füße und Beine, die einschlafen, weil plattes Sitzen auf dem Grasboden nicht mehr gewohnt…

War aber dennoch sehr, sehr schön! 


Die Fotos der (Buffet)Schlacht möchte ich Euch aber ersparen…   

Und zum Stricken bin ich irgendwie auch mal wieder nicht gekommen, obwohl ich extra alles mitgeschleppt hatte…

Bleibt entspannt,





Mittwoch, 8. Juni 2011

Holunderblütengelee Teil 2

Ich war zum heute zum dritten Mal los und habe Holunderblüten gepflückt. Endlich blühen sie auch bei uns so reichlich. Die gestern Gepflückten haben jetzt 24 Stunden in Apfelsaft gebadet und durften heute zu Gelee verkocht werden. Stolze 17 Gläser sind dabei heraus gekommen! Heute war ich vor dem großen Regen noch einmal los und bin mit reicher Ernte zurückgekommen. 





Tja, dann weiß ich ja auch, was ich morgen nachmittag zu tun habe…



Aber es soll ja auch für’s ganze Jahr reichen und zum Verschenken habe ich auch gleich mehrere Gläser gemacht ;-)

So, jetzt muss ich in die Küche. Die Männer kommen gleich vom (Schlamm)Fußball nach Hause und sind bestimmt hungrig…

Bis bald



Sonntag, 5. Juni 2011

Holunderblütengelee

Wie versprochen, habe ich heute die ersten Gläser Holunderblütengelee gekocht. Allein schon dieser einmalige Duft beim Öffnen des großen Glases, wenn die Blüten herausgenommen werden sollen…
Dieses intensive, einzigartige Aroma von frisch gepflückten Holunderblüten eingefangen in Apfelsaft –  wahnsinn!
Es werden mit Sicherheit noch viele weitere Gläser folgen, denn ich bin nicht die einzige in der Familie, die von diesem Gelee nicht genug bekommen kann (stimmt's Mama?)...






Eigentlich sollte das Gelee jetzt noch etwas lagern und ich müsste eine Woche warten, bis ich die Marmelade endlich zum Frühstück genießen kann *grmpf*

Hier das Rezept:
25 große Holunderblütendolden (oder 30 entsprechend kleinere)
750 ml 100%igen Apfelsaft, klar
Saft von 2 Zitronen
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Holunderblüten sorgfältig waschen und in ein großes Gefäß legen. Mit Apfelsaft übergießen und bei geschlossenem Deckel 24 Stunden ziehen lassen. Dann durch ein Tuch filtern. Den Saft in einem großen Topf auffangen, Zitronensaft und Gelierzucker entsprechend der Saftmenge dazugeben, alles aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Eine Woche lagern, damit sich die Geschmacksstoffe voll entwickeln können.

Laßt es Euch schmecken!
Bis bald, 
Eure Maike

Samstag, 4. Juni 2011

Neidisch...

habe ich in anderen Blogs verfolgen müssen, dass die Erdbeerernte bereits in vollem Gange ist. Bei mir im Garten sieht es so aus:  
Bis die erste Erdbeermarmelade gekocht werden kann, wird wohl noch etwas Zeit vergehen.

Aber als ich vorgestern mit Hund Oskar unterwegs war, stellte ich mit Freuden fest, dass die ersten Holunderblüten aufgegangen waren und zum Pflücken bereit sind. Also schnappte ich mir einen Eimer und eine Schere und stiefelte zu „meinem“ Busch, der mir jedes Jahr reichlich Blüten und später auch Beeren liefert (sofern ich noch Blüten dranlasse). 

Und dann der Schock: Läuse! Alles voll! Blüten überhaupt nicht brauchbar!

Ich habe mir aber in den Kopf gesetzt, am Wochenende Holunderblütengelee zu kochen! 
Gelierzucker, Apfelsaft, Zitrone – alles ist schon besorgt.
Also haben Oskar und ich, letztere bewaffnet mit Eimer und Schere, gestern eine große Runde ums Dorf gemacht, Augen immer auf unsere Knicks gerichtet, damit auch nicht eine Holunderblüte meinen Argusaugen entgeht. Und dennoch: ob ich will oder nicht – hier oben im Norden braucht die Natur doch etwas länger. Ich konnte gerade mal 25 Blüten pflücken! Naja, die Menge ist ja immerhin noch ausreichend für 1 L Apfelsaft. Ich hab’ sie dann auch gleich in ein Glas gegeben.

 
Hier werden sie jetzt 24 Stunden in Apfelsaft baden – und am Wochenende kann ich dann doch noch die ersten Gläser Holunderblütengelee kochen!


Bis bald, 
Eure Maike