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Sonntag, 26. Oktober 2014

Das Ende der Sommerzeit...



... bedeutet für meinen kleinen Marmeladen- und Wollestand an der Straße auch, dass die Saison beendet und es an der Zeit ist, ins Winterquartier zu gehen.

Mittlerweile ist der Ärger über die in diesem Jahr doch recht hohe Anzahl der unbezahlten Marmeladengläsermitnahmen sowie einen nächtlichen Kassenaufbruch (als ob ich über Nacht dort Geld in der Kasse lassen würde *kopfschüttel* ) fast vergessen.



Ich bedanke mich ganz besonders
- bei allen meinen bekannten und unbekannten „ehrlichen“  Kunden,
- für all die netten neuen und alten Kontakte
- bei allen fleißigen Marmeladenglassammlern (denkt dran, im nächsten Jahr brauche ich wieder 
   viele kleine, leere Gläser!)
- für all die netten kleinen, hinterlassenen Aufmerksamkeiten, Mitteilungen und Trinkgelder!


 
Bis zum Frühjahr 2015!

Und nach wie vor gilt: wer hier vor Ort ist und gern mal im Wollregal stöbern möchte: kommt einfach mal nach vorheriger Terminabsprache vorbei!




Mittwoch, 3. September 2014

Zwetschgenmus ohne Schnick-Schnack

September bedeutet: Zwetschgenzeit!

Da mein Baum wieder reichlich Früchte trägt, bin ich zur Zeit mit dem Einmachen beschäftigt, damit wir auch im Winter in den Genuss der Zwetschgen kommen können.


So ist u. a. mal wieder Zwetschgenmus entstanden -  ohne viel Schnick-Schnack wie Zimt & Co. Wir mögen einfach den unverfälschten Geschmack der Früchte am liebsten. Wer mag, kann sich vor dem Verzehr dann ja noch etwas Zimt drüber streuen.

Für das Zwetschgenmus braucht Ihr einfach nur 2kg entsteinte Zwetschgen, 400g Zucker und 2 Stunden Zeit.



Die entsteinten Zwetschgen in einen Kochtopf geben und im eigenen Saft langsam erhitzen und ca. 15 Minuten weich kochen. Backofen auf 150° vorheizen.
Die Zwetschgen mit dem Saft in eine tiefe Saftpfanne vom Backofen umfüllen, 140g Zucker einrühren und für 30 Minuten in den Backofen geben. Dann weitere 140g Zucker unterrühren und die Früchte noch einmal 30 Minuten in den Ofen geben. Danach den restlichen Zucker einrühren und weitere 30 Minuten köcheln lassen.
Jetzt sollte der Saft schon deutlich eingedünstet sein. Wenn es Euch noch zu flüssig erscheint, gebt noch 10-15 Minuten drauf. Beachtet aber, dass das Mus beim Erkalten noch ordentlich eindickt. Mir ist es auch schon passiert, dass ich am Schluss eine ungenießbare, harte Gummimasse hatte.

Dann in Gläser füllen und verschließen.



Lasst es Euch schmecken!


♡♡♡♡♡♡

Freitag, 26. Juli 2013

Schwarze Johnannisbeermarmelade mit Pfiff

Im Juli geht's bei mir in der Marmeladenküche immer hoch her, weil so viele Früchte gleichzeitig reif sind und verarbeitet werden wollen.




Ganz besonders freue ich mich aber immer auf die Johannisbeeren.




Ich liebe Johannisbeergelee.
Und wißt Ihr, wie es noch einen Tick besser wird?



Mit einem Schuss Creme de Cassis. 

Rezept:

Schwarze Johannisbeeren in etwas Wasser 10 Minuten weich kochen, durch ein Sieb seihen und den Saft auffangen. 600ml abmessen, mit 2 EL Zitronensaft und 400g Gelierzucker 2:1 mischen und nach Packungsanweisung kochen. 4 EL Creme de Cassis unterrühren und in Gläser abfüllen.




***






Freitag, 24. Mai 2013

Rhabarberzeit

Es ist wieder soweit:

mit der Rhabarberzeit hat nun auch wieder die Marmeladenzeit begonnen.


Natürlich habe ich wieder reichlich Rhabarber-Apfel-Zimt-Vanille-Marmelade  gekocht.


Rhabarber - zumindest der Grüne - läßt sich aber auch gut mit Kiwis kombinieren.


Ihr braucht einfach nur

700g grünen Rhabarber(geputzt gewogen)
300g Kiwis (geschält gewogen)
500g Gelierzucker 2:1



Rhabarber und Kiwis in kleine Stücke schneiden und mit dem Gelierzucker mischen. Kurz Saft ziehen lassen. Alles 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, pürieren und in Gläser abfüllen. Ergibt ca. 6 Gläser à 200g.




Pflicht war - gerade jetzt zum Wochenende - natürlich auch ein Rhabarberkuchen.



Und wenn Ihr nun sagt, den Kuchen kenn' ich doch: Richtig!

Ich habe einfach das Rezept von meinem Apfelkuchen genommen und die Äpfel durch 400g frischen, in Stücke geschnittenen Rhabarber ersetzt.


Schön saftig und richtig lecker!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß bei dem, was Ihr so vor habt.

Maike

Donnerstag, 2. August 2012

Heidelbeermarmelade

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Heidelbeeren liebe?





Und weil dem so ist, habe ich mir gleich einen Wintervorrat in Form von Marmelade angelegt.







***





***






Für Herrn Wollwerkstatt und mich gibt es Heidelbeermarmelade mit einem ordentlichen Schuss RUM. Hierzu braucht Ihr 500g Heidelbeeren, 250g Gelierzucker 2:1 und 2 EL Zitronensaft. Alles mischen und 4 Minuten sprudelnd kochen. Pürieren, 3 (-4) EL Rum zugeben und in Gläser füllen.








Für die Kinder gibt's Heidelbeer-Apfel-Marmelade. Hierzu werden 600g Heidelbeeren mit 400g Äpfeln, 500g Gelierzucker 2:1 und 4 EL Zitronensaft gemischt. Zwei Stunden ziehen lassen, dann 4 Minuten kochen, pürieren und abfüllen.




Den Apfel schmeckt man kaum heraus. Aber er "streckt" ein bißchen, dann bekommt man ein paar Gläser mehr.











Samstag, 16. Juni 2012

Holunderblütengelee mit Orange


Bei uns steht zur Zeit der Holunder in voller Blüte.

 


 
Neben dem gängigen Holunderblütengelee (klick) habe ich in diesem Jahr mal die Variante mit Orangensaft probiert.




Für den Holunderblütenansatz braucht Ihr

15 Holunderblütendolden und
1 L Orangensaft.





Diesen Ansatz 24 Stunden ziehen lassen, abseihen und mit dem

Saft 1/2 Zitrone und
Gelierzucker 2:1 nach Flüssigkeitsmenge

zu Gelee verarbeiten.

Ich persönlich mag diese Variante fast noch lieber als die mit Apfelsaft, weil's fruchtiger und frischer schmeckt.





Laßt es Euch schmecken!


Eure Maike




Samstag, 9. Juni 2012

Rechtzeitig zum EM-Beginn

ist meine EM-Marmelade fertig geworden:



Bestehend aus Aprikosenmarmelade, Himbeermarmelade und schwarzem Johannisbeergelee.




Die Herstellung war etwas zeitaufwendig, denn die "goldene" Schicht musste erst abkühlen und fest sein, bevor die rote Schicht eingefüllt werden konnte. Und die rote Schicht natürlich auch, bevor ich mit Schwarz auffüllen konnte.



Und wenn die Jungs jetzt während der EM zum Fußball-Gucken eingeladen werden, habe ich für sie immer ein kleines Mitbringsel parat...
Aber natürlich ziert sie in den nächsten Tagen auch unseren eigenen Frühstückstisch!

Ich wünsche Euch eine spannende EM (sofern Ihr sie überhaupt verfolgt).





Montag, 28. Mai 2012

Fliederblütengelee


Bei uns im Norden blüht jetzt der Flieder,




 
und ich habe mal versucht, diesen unwiderstehlichen Duft im Gelee einzufangen.


Zuerst muss ein Fliederblütenauszug hergestellt werden.




Dazu benötigt man 5-6 Fliederdolden, 1 L Wasser, 1 in Scheiben geschnittene Zitrone und 2 Päckchen Zitronensäure. Alles in ein Gefäß geben und 5 Tage bei offenem Deckel ziehen lassen.

Den Sud durch ein Sieb abgießen und auffangen und mit Gelierzucker 2:1 nach Packungsanweisung zu Gelee verarbeiten.



Das Gelee hat eine ganz feine, liebliche Note (nicht so intensiv wie z. B. Rosenblütengelee). Lecker!





Samstag, 19. Mai 2012

Löwenzahnsirup

Ich gebe zu, ich bin ein Nachäffer ich lasse mich von anderen Bloggerinnen ja sehr gern inspirieren. Auf einigen Blogs lief mir in letzter Zeit immer wieder selbstgemachte Löwenzahnmarmelade über den Weg. Löwenzahn habe ich ja reichlich im Garten. Aber kann Marmelade daraus schmecken?



Nun möchte ich ja nicht auch noch einen Post über Löwenzahnmarmelade bringen, daher zeige ich Euch mal, was ich daraus gemacht habe:

Nämlich Löwenzahnsirup!



Auf die Idee bin ich gekommen, weil Herr Wollwerkstatt mir beim letzten Büchereibesuch das Buch So schmeckt der Frühling von Magda Drostel mitgebracht hat. Und hierin ist neben dem Rezept für Löwenzahnmarmelade auch ein Rezept für den Sirup.

Alles, was Ihr braucht, sind
100 g Löwenzahnblüten ohne Hüllblätter (die schmecken bitter)
1/2 L Wasser und
500 g Zucker

Ihr müßt die Blütenkörbchen teilen und die Blüten herauszupfen. Diese im Wasser 6 Minuten kochen lassen, abseihen und ausdrücken. Den gewonnenen Saft wieder in einen Topf geben, den Zucker einrühren und alles bis zur Sirupdicke einkochen. Das dauert so zwischen 15 - 30 Minuten. Noch heiß in Schraubgläser füllen.



Wenn man während der Blüte den Saft wie oben beschrieben kocht und ihn einfriert, kann man das ganze Jahr über frischen Sirup zubereiten.

Und jetzt wollt Ihr bestimmt wissen, wie's uns geschmeckt hat:

Mir schmeckt er sehr gut.
Herr Wollwerkstatt mag ihn überhaupt nicht.
Und Mama Wollwerkstatt meinte: man gewöhnt sich dran... (das Glas hat sie aber schon leer gemacht!)


Samstag, 15. Oktober 2011

Apfelernte


Frau Nachbarin hat mich gefragt, ob ich noch ein paar Äpfel von ihr haben möchte, bevor sie das ganze Obst zur Süssmosterei fährt.
Klar will ich! Mein eigener Apfelbaum scheint sich nämlich in diesem Jahr eine Ruhepause zu gönnen, es hängen kaum Äpfel dran.


Also habe ich noch einmal den Entsafter herausgekramt und frischen Apfelsaft für die Kinder gemacht. Aber zwei Liter habe ich für mich abgefüllt und daraus leckeres Apfelgelee gekocht.

Ihr braucht
750 g Apfelsaft  
500 g Gelierzucker 2:1
Saft ½ Zitrone
  
Zutaten mischen und eine Minute sprudelnd kochen lassen. Dann – je nach Geschmack - verfeinern mit:

2 TL Zimt oder
3 EL Calvados oder
3 EL Amaretto

Abschäumen, in Gläser abfüllen und genießen.  



Das waren jetzt die letzten Gläser Marmelade bzw. Gelee, die ich in diesem Jahr gekocht habe. Die Marmeladensaison 2011 ist damit abgeschlossen, der Entsafter kann jetzt in den Winterschlaf geschickt werden.  

Aber wie Ihr seht, ist das Regal ja auch voll – der Winter kann also kommen!



So, jetzt habt Ihr erstmal ½ Jahr Pause von meinen Marmeladen-Posts.

Und im nächsten Jahr gibt`s dann wieder neue Marmeladenrezepte☺


Freitag, 16. September 2011

Holunderernte

Es fiel mir in diesen Jahr echt schwer, die reifen Holunderbeeren pflücken zu gehen. Wir haben seit Tagen MistSchietwetter und es stürmt, dass das Obst von den Bäumen fällt. Hinzu kommt, dass die Koppeln weich und matschig sind. Ich musste mich echt aufraffen, die Knicks bei uns nach reifen Beeren zu durchsuchen.

Letztendlich habe ich vorgestern eine kleine Ausbeute mit nach Hause nehmen können und mich gleich ans Verarbeiten gemacht. Marmelade bzw. Gelee aus Holunderbeeren (bei uns sagt man ja eigentlich Fliederbeeren) ist für uns immer noch der Renner unter den Marmeladen. Mein Favorit ist ganz klar Holunderbeergelee mit Rum.


Zunächst müsst Ihr die Beeren grob von den Stielen befreien und in einem großen Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen, und zwar so lange, bis alle Beeren zerplatzt sind. Dann lasst Ihr sie über einem Sieb abtropfen und fangt den Saft auf. Auf 750 ml Saft nehmt Ihr 500 g Gelierzucker 2:1, fügt 1 EL Zitronensaft hinzu und lasst das Ganze 1 Minute sprudelnd kochen. Gelierprobe machen und 4  - 5 EL Rum hinzufügen. In Gläser füllen und verschließen. 

Herbstlich lecker! 

Im Nachhinein bin ich froh, bei diesem Schietwetter unterwegs gewesen zu sein... 

Liebe Grüße


Dienstag, 23. August 2011

Zwetschgenernte

Die ersten Zwetschgen an meinem Baum sind reif. So konnte ich am Wochenende schon die ersten Früchte ernten und verarbeiten.





Unter anderem habe ich wieder Zwetschgenmarmelade mit Rum und Zwetschge mit Zimt gemacht.






Hierzu werden 500g Pflaumen oder Zwetschgen halbiert, entsteint und in kleine Stücke geschnitten. Mit 2 EL Zitronensaft und 250 g Gelierzucker 2:1 mischen und Saft ziehen lassen. Pürieren, 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, jetzt entweder 2 EL Rum oder 1 TL Zimt zugeben. Durch ein Sieb drücken und in Gläser füllen.





Und ein paar Gläser sind gleich in meinen kleinen "Hofladen" gewandert…




Lasst Euch die Pflaumenzeit schmecken!

Liebe Grüße, Eure