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Montag, 2. November 2015

Back to the 80s

Erinnert Ihr Euch noch an DAS Partygetränk der 80er?



Keine Fete ohne Schwarze Sau -  zumindest hier bei uns im Norden




Super einfach herzustellen.




Alles, was man braucht, sind Wodka und "Türkisch Pfeffer".




"Türkisch Pfeffer" - das sind Salmiak-Lakritzbonbons nach dänischer Rezeptur. Echt stark steht auf der Packung. Erwachsenen Lakritz - kein Kinderlakritz!  Wer "Türkisch Pfeffer" kennt, weiß, warum die Warnung auf der Packung steht ;)





Ich weiß aber gar nicht, ob man die überhaupt überall in Deutschland bekommt?





Einfach die Bonbons (400g) in einem Liter Wodka 1-2 Tage stehen lassen.
Hin und wieder umrühren, die Bonbons lösen sich komplett auf.




Ganz einfach!



Und soooo lecker!






Aber Vorsicht beim Genießen! Man vergisst schnell, dass man eigentlich fast puren Wodka trinkt. Das hat früher schon so manch einen aus den Puschen gehauen.



Schwarze Sau - entweder man liebte oder hasste sie...


Mittwoch, 29. Juli 2015

Hexenküche

warf mein Mann neulich in den Raum mit Blick auf die vielen hier herum stehenden Gläser (mit in seinen Augen dubiosem Inhalt).

Versteh' ich gar nicht.

Ich kann alles erklären:


Liköransatz aus roten Johannisbeeren nach einem Rezept von hier,



und Himbeer-Essig-Ansatz.

Für den Himbeeressig braucht Ihr 


125g Himbeeren,
250ml Weißweinessig und
1 1/2 TL Zucker.

Alles zusammen in ein Glas geben und gut verschließen. An einem dunklen, kühlen Ort stehen lassen, täglich behutsam umrühren. Nach einer Woche den Essig durch ein Sieb gießen und etwas Saft aus den Himbeeren dazu pressen. Den Himbeeressig in eine Flasche füllen.


Super lecker zu grünen Blattsalaten.





An einem dunklen, kühlen Ort ist er einige Monate haltbar.

Und dann ist da noch dieser Ansatz:


Aber dazu später mehr (denn der ist nämlich nicht ganz so harmlos ;) )





Mittwoch, 8. Juli 2015

Holunderblütenquarkcreme

Mit einer Hand voll Erdbeeren,


etwas Holunderblütensirup,


Quark und Creme fraiche kann man auf die Schnelle einen leckeren Nachtisch zaubern:

Holunderblütenquarkcreme mit Erdbeeren


Erdbeeren waschen und klein schneiden, mit 2 EL Zucker mischen und 1 Stunde Saft ziehen lassen.

250g Quark mit 5 EL Holunderblütensirup und der abgeriebenen Schale und dem Saft einer Zitrone glatt rühren. 400g Creme fraiche mit 1 EL Zucker in einem hohen Rührbecher aufschlagen und unter den Quark heben. Die Creme in Schälchen füllen und Erdbeeren darauf geben.

Lecker!

So schmecker der Frühsommer!

 Rezept gefunden unter: www.lecker.de

Montag, 1. Juni 2015

Rhabarberkompott

Mit der Rhabarberzeit beginnt auch wieder die Einmachzeit.


Es ist in meinem Garten das erste Gemüse, das verarbeitet werden will.


Lust auf einen schnellen Nachtisch?


Für das Rhabarberkompott braucht Ihr

500g Rhabarber (in kleine Stücke geschnitten)
90g Zucker
1 Vanillezucker
Saft von 1/2 Orange

Alles in einen Topf geben und zugedeckt 10 Minuten weich dünsten. Den Deckel entfernen und das Kompott etwas eindicken lassen (alternativ etwas Vanillepuddingpulver mit Wasser anrühren und das Kompott damit andicken). Abkühlen lassen.

Schön frisch und super lecker dazu: 500g Joghurt, verfeinert mit einer Msp. Orangenschale und etwas flüssigem Honig.



***



Montag, 27. Oktober 2014

Pizza glutenfrei

Vor kurzer Zeit wurde bei Herrn Wollwerkstatt eine Glutenunverträglichkeit festgestellt.
Nun heißt es, Ernährung umstellen (unglaublich, was er alles nicht mehr essen darf!), glutenfrei kochen und backen.

Glutenfreie Nudeln gibt es im Handel problemlos zu kaufen, da schmeckt man(n) kaum einen Unterschied zu den "Normalen". Pastagerichte stehen daher auch weiterhin uneingeschränkt auf dem Speiseplan.

Schwieriger wird es zum Beispiel schon beim Brot - nicht alle glutenfreien Sorten schmecken. Gleiches gilt für den fertig zu kaufenden Pizzaboden. Schmeckt ihm nicht. Nach und nach müssen wir also nach Alternativen suchen. Hier gibt es für uns in Zukunft noch viel nachzulesen, herumzuprobieren.



Pizza steht bei meinen Jungs ja nun sehr hoch im Kurs. Könnte es, wenn es nach ihnen ginge, ruhig jede Woche geben. Mittlerweile habe ich für Herrn Wollwerkstatt eine ganz gute Alternative zum herkömmlichen Pizzaboden gefunden, so dass ich nicht ein gänzlich anderes Gericht für ihn zubereiten muss, wenn mal wieder Pizzatag ist.
 





Für eine glutenfreie Variante einer Riesenpizza benötigt man 

125g Quark
150g glutenfreies Mehl (wir nehmen zB das Mehl Farine von Schär)
3 EL Olivenöl
3 EL Milch
1 Prise Salz
2 Tl Backpulver




Zutaten vermischen, Teig kneten, dünn ausrollen und auf ein Backpapier legen.

Nach Lust und Laune mit Tomatensauce, Salami, Sardellen, 




Emmentaler und Mozzarella belegen




und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Umluft ca. 15 Minuten backen.

 


Schmeckt, ist schnell und problemlos herzustellen und vor allem viel, viel günstiger als die teuren glutenfreien Spezialprodukte im Handel.




Damit ist der geliebte Pizzatag im Hause Wollwerkstatt schon mal gerettet!

(Pech allerdings, als wir neulich in einer neu eröffneten Pizzeria zum Essen waren. Da hieß die Alternative für ihn nämlich: Salat!).






Montag, 15. September 2014

Vom täglich Brot der Matrosen


Labskaus gehört in den nordischen Küstenregionen zu den kulinarischen Heiligtümern.

Früher ein reines Seefahrergericht, ist Labskaus heute ein beliebtes, deftiges Eintopfgericht, das überall an den norddeutschen Küsten auf vielfache Art zubereitet wird.

Ursprünglich ging es in der Zeit der Segelschifffahrt nur darum, das Pökelfleisch, das wegen seiner Haltbarkeit an Bord genommen wurde, mit anderen Dauervorräten zu einem sättigenden Gericht zu verarbeiten. Kleingehackt oder gestampft konnten darunter auch einmal Vorräte minderwertiger Qualität verarbeitet werden.
Klar, dass auf machen Schiffen gelästert wurde: "Alles, was ein Seemann im Lauf der letzten Woche verloren hat, findet er im Labskaus wieder".




Labskaus ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache, und so stellt sich manch einer wohl die Frage: "Kann man das essen?"
Ja, kann man! Aber als meine Kinder noch kleiner waren, haben sie sich auch schlicht weg geweigert, Labskaus auch nur zu probieren. Heute ist es aus meiner Küche gar nicht mehr wegzudenken.

Es gibt unzählige Variationen des Gerichts. Hier mal unser "Familienrezept", das auf diese Weise schon früher von meiner Oma so gekocht wurde.

1 Dose Cornedbeef (statt Pökelfleisch)
4 hartgekochte Eier
6 Gewürzgurken
10 mittelgroße Kartoffeln
ca. 100ml Kartoffelkochwasser
ca. 100ml Milch




Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in Salzwasser 25 Minuten gar kochen. Abgießen, dabei etwas Kartoffelwasser auffangen. Eier, Gurken und Cornedbeef in kleine Würfel schneiden und zu den Kartoffeln geben. Kartoffelwasser und Milch unterrühren und alles mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, bis ein sämiger Brei entstanden ist.




Dazu gibt es Rote Bete, Gewürzgurken, Rollmops, Bismarckhering oder Matjes und Spiegeleier.




So schmeckt der Norden!



Und wir werden jetzt noch ein bißchen das schöne Wetter genießen!





♥♥♥


Mittwoch, 3. September 2014

Zwetschgenmus ohne Schnick-Schnack

September bedeutet: Zwetschgenzeit!

Da mein Baum wieder reichlich Früchte trägt, bin ich zur Zeit mit dem Einmachen beschäftigt, damit wir auch im Winter in den Genuss der Zwetschgen kommen können.


So ist u. a. mal wieder Zwetschgenmus entstanden -  ohne viel Schnick-Schnack wie Zimt & Co. Wir mögen einfach den unverfälschten Geschmack der Früchte am liebsten. Wer mag, kann sich vor dem Verzehr dann ja noch etwas Zimt drüber streuen.

Für das Zwetschgenmus braucht Ihr einfach nur 2kg entsteinte Zwetschgen, 400g Zucker und 2 Stunden Zeit.



Die entsteinten Zwetschgen in einen Kochtopf geben und im eigenen Saft langsam erhitzen und ca. 15 Minuten weich kochen. Backofen auf 150° vorheizen.
Die Zwetschgen mit dem Saft in eine tiefe Saftpfanne vom Backofen umfüllen, 140g Zucker einrühren und für 30 Minuten in den Backofen geben. Dann weitere 140g Zucker unterrühren und die Früchte noch einmal 30 Minuten in den Ofen geben. Danach den restlichen Zucker einrühren und weitere 30 Minuten köcheln lassen.
Jetzt sollte der Saft schon deutlich eingedünstet sein. Wenn es Euch noch zu flüssig erscheint, gebt noch 10-15 Minuten drauf. Beachtet aber, dass das Mus beim Erkalten noch ordentlich eindickt. Mir ist es auch schon passiert, dass ich am Schluss eine ungenießbare, harte Gummimasse hatte.

Dann in Gläser füllen und verschließen.



Lasst es Euch schmecken!


♡♡♡♡♡♡