Dienstag, 14. Juni 2011

Pfingstausflug

Ich hoffe, Ihr hattet es zu Pfingsten ebenso schön wie wir. 

Wir haben bei dem super Wetter einen Kurztrip gemacht nach - 
ja, ratet doch mal: 

Wir hatten dies…



und das


Richtig! Wir waren in 


Dänemark!



Natürlich darf die Bildung auf so einem Ausflug auch nicht zu kurz kommen. Also war ein Besuch der Düppeler Schanzen angesagt, damit die Kinder etwas zur deutsch-dänischen Geschichte vermittelt bekommen.



 
So wurden sie zurückversetzt in das Jahr 1864... 



Und anschließend gab es noch ein idyllisches lebhaftes Picknick am Augustenborg Fjord mit 

- albernen, blödelnden Kindern, 

- Gras im Essen, 

- Pudding auf der Wolldecke, 

- einem badenden Hund, der sich unbedingt in unserer Nähe das Wasser aus dem Fell schütteln musste, 

- Füße und Beine, die einschlafen, weil plattes Sitzen auf dem Grasboden nicht mehr gewohnt…

War aber dennoch sehr, sehr schön! 


Die Fotos der (Buffet)Schlacht möchte ich Euch aber ersparen…   

Und zum Stricken bin ich irgendwie auch mal wieder nicht gekommen, obwohl ich extra alles mitgeschleppt hatte…

Bleibt entspannt,





Mittwoch, 8. Juni 2011

Holunderblütengelee Teil 2

Ich war zum heute zum dritten Mal los und habe Holunderblüten gepflückt. Endlich blühen sie auch bei uns so reichlich. Die gestern Gepflückten haben jetzt 24 Stunden in Apfelsaft gebadet und durften heute zu Gelee verkocht werden. Stolze 17 Gläser sind dabei heraus gekommen! Heute war ich vor dem großen Regen noch einmal los und bin mit reicher Ernte zurückgekommen. 





Tja, dann weiß ich ja auch, was ich morgen nachmittag zu tun habe…



Aber es soll ja auch für’s ganze Jahr reichen und zum Verschenken habe ich auch gleich mehrere Gläser gemacht ;-)

So, jetzt muss ich in die Küche. Die Männer kommen gleich vom (Schlamm)Fußball nach Hause und sind bestimmt hungrig…

Bis bald



Sonntag, 5. Juni 2011

Holunderblütengelee

Wie versprochen, habe ich heute die ersten Gläser Holunderblütengelee gekocht. Allein schon dieser einmalige Duft beim Öffnen des großen Glases, wenn die Blüten herausgenommen werden sollen…
Dieses intensive, einzigartige Aroma von frisch gepflückten Holunderblüten eingefangen in Apfelsaft –  wahnsinn!
Es werden mit Sicherheit noch viele weitere Gläser folgen, denn ich bin nicht die einzige in der Familie, die von diesem Gelee nicht genug bekommen kann (stimmt's Mama?)...






Eigentlich sollte das Gelee jetzt noch etwas lagern und ich müsste eine Woche warten, bis ich die Marmelade endlich zum Frühstück genießen kann *grmpf*

Hier das Rezept:
25 große Holunderblütendolden (oder 30 entsprechend kleinere)
750 ml 100%igen Apfelsaft, klar
Saft von 2 Zitronen
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Holunderblüten sorgfältig waschen und in ein großes Gefäß legen. Mit Apfelsaft übergießen und bei geschlossenem Deckel 24 Stunden ziehen lassen. Dann durch ein Tuch filtern. Den Saft in einem großen Topf auffangen, Zitronensaft und Gelierzucker entsprechend der Saftmenge dazugeben, alles aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Eine Woche lagern, damit sich die Geschmacksstoffe voll entwickeln können.

Laßt es Euch schmecken!
Bis bald, 
Eure Maike

Samstag, 4. Juni 2011

Neidisch...

habe ich in anderen Blogs verfolgen müssen, dass die Erdbeerernte bereits in vollem Gange ist. Bei mir im Garten sieht es so aus:  
Bis die erste Erdbeermarmelade gekocht werden kann, wird wohl noch etwas Zeit vergehen.

Aber als ich vorgestern mit Hund Oskar unterwegs war, stellte ich mit Freuden fest, dass die ersten Holunderblüten aufgegangen waren und zum Pflücken bereit sind. Also schnappte ich mir einen Eimer und eine Schere und stiefelte zu „meinem“ Busch, der mir jedes Jahr reichlich Blüten und später auch Beeren liefert (sofern ich noch Blüten dranlasse). 

Und dann der Schock: Läuse! Alles voll! Blüten überhaupt nicht brauchbar!

Ich habe mir aber in den Kopf gesetzt, am Wochenende Holunderblütengelee zu kochen! 
Gelierzucker, Apfelsaft, Zitrone – alles ist schon besorgt.
Also haben Oskar und ich, letztere bewaffnet mit Eimer und Schere, gestern eine große Runde ums Dorf gemacht, Augen immer auf unsere Knicks gerichtet, damit auch nicht eine Holunderblüte meinen Argusaugen entgeht. Und dennoch: ob ich will oder nicht – hier oben im Norden braucht die Natur doch etwas länger. Ich konnte gerade mal 25 Blüten pflücken! Naja, die Menge ist ja immerhin noch ausreichend für 1 L Apfelsaft. Ich hab’ sie dann auch gleich in ein Glas gegeben.

 
Hier werden sie jetzt 24 Stunden in Apfelsaft baden – und am Wochenende kann ich dann doch noch die ersten Gläser Holunderblütengelee kochen!


Bis bald, 
Eure Maike

Mittwoch, 1. Juni 2011

Wassermelone angestrickt


Ich hab’ natürlich gleich ausprobieren müssen, wie sich die Wolle verstricken lässt und bin begeistert. Nichts, aber auch gar nichts stört. Wunderbar gleitet die Wolle aus dem Inneren, die Fäden bleiben toll zusammen. Keine Schlaufen, nichts verheddert sich. Auch die Farben: echt super. Hier mal ein Foto, auch wenn’s diese Zusammenstellung so später nicht zu kaufen geben wird… (oder doch? Vielleicht hatte ich gestern nur einen schlechten (Wickel)tag?!


Bis bald, 
Eure Maike

Dienstag, 31. Mai 2011

Frust ablassen


Jetzt habe ich insgesamt über eine Stunde in der „Werkstatt“ zugebracht und nichts weiter als 2 Knäuel „Wassermelone“ hervor gebracht, wovon ich eines auch noch selbst verstricken muss, weil das Knäuel nicht mal 100g auf die Waage bringt (was aber natürlich nicht wirklich schlimm ist *grins*). Es gab immer wieder Schlaufenbildung, die Garne mochten sich irgendwie gar nicht gern miteinander verwickeln lassen. Dann ist mir die zweite Kone buchs kurz vor Fertigstellung des Knäuels ausgegangen (ich hab’ vorher natürlich mal wieder gedacht, es würde noch reichen…),  und ich musste eine Neue anknoten.
Letztendlich habe ich jedes Knäuel ca. viermal wickeln müssen, bis ich endlich mit dem Ergebnis zufrieden war. Beim letzten Knäuel (wo sowieso schon geknotet werden musste, war der Rest auch noch so verheddert, dass ich den abschneiden musste. Nun sind’s nur 93g geworden (was für mich aber ausreichend ist, und mit dem Miniknoten kann ich auch gut leben).

Schade eigentlich – mir gefiel die Farbzusammenstellung so gut. Ich werd’ mal sehen, ob ich an farblich ähnliche Konen komme, vielleicht mit anderer Lauflänge oder aus anderem Material, dann wage ich einen zweiten Versuch. Denn so, wie’s jetzt ist,  nervt’s ja nur noch… (Foto folgt, hatte heute keine Lust mehr).
Bis bald, Eure Maike