Blöde Rechnerei!
Dienstag, 22. Mai 2012
Samstag, 19. Mai 2012
Löwenzahnsirup
Ich gebe zu, ich bin ein Nachäffer ich lasse mich von anderen Bloggerinnen ja sehr gern inspirieren. Auf einigen Blogs lief mir in letzter Zeit immer wieder selbstgemachte Löwenzahnmarmelade über den Weg. Löwenzahn habe ich ja reichlich im Garten. Aber kann Marmelade daraus schmecken?
Nun möchte ich ja nicht auch noch einen Post über Löwenzahnmarmelade bringen, daher zeige ich Euch mal, was ich daraus gemacht habe:
Auf die Idee bin ich gekommen, weil Herr Wollwerkstatt mir beim letzten Büchereibesuch das Buch So schmeckt der Frühling von Magda Drostel mitgebracht hat. Und hierin ist neben dem Rezept für Löwenzahnmarmelade auch ein Rezept für den Sirup.
Alles, was Ihr braucht, sind
100 g Löwenzahnblüten ohne Hüllblätter (die schmecken bitter)
1/2 L Wasser und
500 g Zucker
Ihr müßt die Blütenkörbchen teilen und die Blüten herauszupfen. Diese im Wasser 6 Minuten kochen lassen, abseihen und ausdrücken. Den gewonnenen Saft wieder in einen Topf geben, den Zucker einrühren und alles bis zur Sirupdicke einkochen. Das dauert so zwischen 15 - 30 Minuten. Noch heiß in Schraubgläser füllen.
Wenn man während der Blüte den Saft wie oben beschrieben kocht und ihn einfriert, kann man das ganze Jahr über frischen Sirup zubereiten.
Und jetzt wollt Ihr bestimmt wissen, wie's uns geschmeckt hat:
Mir schmeckt er sehr gut.
Herr Wollwerkstatt mag ihn überhaupt nicht.
Und Mama Wollwerkstatt meinte: man gewöhnt sich dran... (das Glas hat sie aber schon leer gemacht!)
Nun möchte ich ja nicht auch noch einen Post über Löwenzahnmarmelade bringen, daher zeige ich Euch mal, was ich daraus gemacht habe:
Nämlich Löwenzahnsirup!
Auf die Idee bin ich gekommen, weil Herr Wollwerkstatt mir beim letzten Büchereibesuch das Buch So schmeckt der Frühling von Magda Drostel mitgebracht hat. Und hierin ist neben dem Rezept für Löwenzahnmarmelade auch ein Rezept für den Sirup.
Alles, was Ihr braucht, sind
100 g Löwenzahnblüten ohne Hüllblätter (die schmecken bitter)
1/2 L Wasser und
500 g Zucker
Ihr müßt die Blütenkörbchen teilen und die Blüten herauszupfen. Diese im Wasser 6 Minuten kochen lassen, abseihen und ausdrücken. Den gewonnenen Saft wieder in einen Topf geben, den Zucker einrühren und alles bis zur Sirupdicke einkochen. Das dauert so zwischen 15 - 30 Minuten. Noch heiß in Schraubgläser füllen.
Wenn man während der Blüte den Saft wie oben beschrieben kocht und ihn einfriert, kann man das ganze Jahr über frischen Sirup zubereiten.
Und jetzt wollt Ihr bestimmt wissen, wie's uns geschmeckt hat:
Mir schmeckt er sehr gut.
Herr Wollwerkstatt mag ihn überhaupt nicht.
Und Mama Wollwerkstatt meinte: man gewöhnt sich dran... (das Glas hat sie aber schon leer gemacht!)
Donnerstag, 17. Mai 2012
Tagesausflug nach Föhr
Am
vergangenen Montag haben Herr Wollwerkstatt und ich einen Tagesausflug auf die
nordfriesische Insel Föhr gemacht. Nur wir beide allein - Kinder und Hund
wurden von meinen Schwiegereltern versorgt, wir konnten den Tag also richtig schön
nach unseren Vorstellungen ohne Nörgeleien und Quengeleien verbringen.
Zunächst
sind wir mit der Fähre von Dagebüll nach Wyk auf Föhr übergesetzt. Das Auto
haben wir auf dem Festland stehen gelassen.
Gleich
nach der Ankunft durften wir dann unsere vorbestellten E-Bikes (die wollten wir
schon immer mal ausprobieren) bei der Fahrradvermietung abholen.
Und
dann ging's los - mit dem E-Bike rund um Föhr, durch Marschlandschaften und
idyllische, friesische Dörfer. Bei Ebbe am Strand entlang, den Blick auf Amrum und die Halligen genießen. Nur wir zwei allein!
Das Radfahren mit dem E-Bike war echt ein
Erlebnis, es hat so unglaublich viel Spaß gemacht. Steigungen (na gut, auf Föhr ja
nun eher selten vorhanden) und extremer Gegenwind waren gar nicht zu spüren. Wir sind
permanent zwischen 16 und 24 km/h gefahren und haben letztendlich insgesamt 51
km (!) zurück gelegt (ohne überhaupt mal ansatzweise ins Schwitzen zu geraten).
Es fiel uns schwer, diese tollen Räder bei der
Fahrradvermietung wieder abzugeben.
![]() |
| Rohmilchkäse aus dem Hofladen der Hofkäserei Hartmann in Alkersum |
Nach
der langen Tour haben wir in einem Restaurant noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann mit der
letzten Fähre zum Festland zurückgefahren.
Hochzeitstag
zu haben ist sooooo schöööön!
Meine kleine Wollwerkstatt Maike Dürkop, Hasselberg
Mittwoch, 16. Mai 2012
Ferse mit verkürzten Reihen
Weil
ich gefragt wurde, wie ich die Fersen bei meinen Socken stricke, möchte ich
Euch kurz eine Anleitung vorstellen, die ich vor einiger Zeit im Internet
entdeckt habe, als ich auf der Suche nach einfachen, für mich als damaliger Laie verständlichen Anleitungen für das
Stricken von Socken war.
Nach dieser Anleitung habe ich also das Stricken der Ferse gelernt:
Auf
jeder Nadel sollen gleich viele Maschen liegen.
Die
Ferse wird nur über zwei Nadeln gearbeitet, und zwar, indem zuerst beidseitig Maschen
still gelegt und später wieder dazu genommen werden. Dabei entstehen zwei Trapeze,
die zusammen die Ferse ergeben. Über welche beiden Nadeln die Ferse gestrickt
wird, ist im Prinzip egal. Ich nehme immer die ersten beiden Nadeln nach dem
Rundenanfang (das ist da, wo noch vom Maschenanschlag der Faden baumelt).
Maschen
still legen:
[Die
Maschen auf der ersten und zweiten Nadel rechts abstricken. Jetzt die letzte
Masche der zweiten Nadel (also die, die gerade zuletzt gestrickt wurde), auf
die benachbarte dritte Nadel rüber schieben. Jetzt den Socken wenden und die
Maschen auf der zweiten und ersten Nadel links zurück stricken. Den Faden dabei
straff spannen, sonst entstehen unschöne Löcher. Die letzte Masche der ersten
Nadel dann auf die benachbarte vierte Nadel schieben. Die “rüber geschobenen
Maschen” werden also erstmal stillgelegt und nicht weiter gestrickt.]
Jetzt
befinden sich auf der ersten und zweiten Nadel zusammen zwei Maschen weniger
als vorher. Den Teil zwischen den eckigen Klammern so oft wiederholen, bis auf
der ersten und zweiten Nadel zusammen nur noch ein Drittel der ursprünglichen
Maschen liegen, bzw. rechts und links davon jeweils ein Drittel der Maschen
still gelegt wurde. Die Ferse ist jetzt halb fertig.
Maschen
wieder zunehmen
[Die
Maschen auf der ersten und zweiten Nadel rechts abstricken. Dann die erste
Masche der dritten Nadel (die zuletzt “rüber geschoben” wurde) mit der zweiten
Nadel rechts abstricken. Den Faden jetzt von vorne nach hinten um die nächste
Masche auf der dritten Nadel wickeln. Dazu den Faden vor die Nadel legen, die nächste
Masche von der dritten Nadel abheben, den Faden an dieser Masche vorbei nach
hinten führen und die Masche wieder zurück auf die dritte Nadel heben. Der
Faden wurde jetzt einmal um diese Masche gewickelt.
Jetzt
den Socken wenden und die Maschen auf der zweiten und der ersten Nadel links zurückstricken.
Den Faden dabei wieder straff spannen. Dann die erste Masche der vierten Nadel
mit der ersten Nadel links abstricken. Den Faden von vorne nach hinten um die
nächste Masche auf der vierten Nadel schlingen (wie auf der anderen Seite
auch).]
Auf
der ersten und zweiten Nadel zusammen liegen jetzt wieder zwei Maschen mehr als
zuvor. Den Teil zwischen den eckigen Klammern so oft wiederholen, bis auf allen
Nadeln wieder die ursprüngliche Anzahl Maschen liegt.
Die
Ferse ist jetzt fertig!
Ich
bin irgendwie immer davon ausgegangen, dass es sich um die "Bumerangferse"
handelt.
Wenn
das nicht der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Info freuen.
Ich
wünsche Euch einen schönen Abend und viel Spaß bei dem, was Ihr am morgigen
Feiertag so vorhabt. Hoffentlich spielt das Wetter einigermaßen mit.
Eure
Maike
Samstag, 12. Mai 2012
Socken mit Perlrippenmuster
Und wieder ist ein Paar Socken fertig geworden:
Einen Namen hat die Wolle gar nicht erst von mir bekommen, weil ich nur dieses eine Knäuel hergestellt habe.
Tagelang stand dieses namenlose Teil auf meinem Tisch und ich habe mir täglich den Kopf über einen passenden Namen zerbrochen. Aber es wollte mir absolut keiner einfallen. Irgendwann habe ich es mir dann geschnappt und selbst verstrickt.
Aus den Augen, aus dem Sinn. Jetzt ist der Kopf wieder frei für Neues.
Wer sie allerdings irgendwann mal bekommen wird, ist auch noch nicht so ganz klar, denn so wirklich gefällt mir die Farbe nicht (und ich verschenke eigentlich nur Sachen, die mir selbst auch wirklich 100%ig gefallen - wie ist das bei Euch?).
Hinzu kommt, dass ich mich beim Vernähen der Fäden
Notfalls werden sie eben als meine Gummistiefelsocken enden, denn wie der Zufall so will, habe ich sie in meiner Schuhgröße gestrickt.
Um die schnöde grün-rot-beige-farbende Socke etwas aufzuhübschen, habe ich aussen ein Perlrippenmuster eingebaut. Sonst hätte ich sie vor lauter Eintönigkeit wohl nie fertig bekommen.
Jetzt liegen sie hier: Gr. 39, 83g schwer, gestrickt mit NS 2,5.
Perlrippenmuster:
1. Reihe: 2 li, 1re, 1li, 1re, 2 li
2. Reihe: 2li, 3r, 2 li
wdh.
Einfach da einsetzen, wo es gefällt. Ich habe es für die rechte Socke am Ende der 2. Nadel und am Anfang der 3. Nadel und für die linke Socke am Anfang der 1. Nadel und am Ende der 4. Nadel gestrickt.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß bei dem, was Ihr so vorhabt.
Eure Maike
Meine kleine Wollwerkstatt, Maike Dürkop, Hasselberg
Labels:
Socken
Freitag, 11. Mai 2012
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Ich habe lange nichts "Gewickeltes" mehr gezeigt.
Neu in den Shop gewandert:
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Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Maike
Maike
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