Donnerstag, 18. August 2011

Problem mit dem Schal


Ich habe ein Problem:
 
Frl. Wildenstein hat sich einen ganz tollen Schal gestrickt, an den wollte ich mich auch mal wagen. Das Muster habe ich mir heruntergeladen, mir Wolle mit einer Lauflänge von ca. 400m /100g gewickelt und angefangen. Allerdings sind meine Rundnadeln etwas dicker, ich vermute NS 6,5 oder 7. Aber egal, dachte ich.

Nun stricke ich die ersten 3 Reihen, komme mit den Fallmaschen auch bestens zurecht (es lief auf jeden Fall sehr gut), kann dann aber die 4. Reihe nicht stricken, weil sich die Maschen nicht mehr auf die Nadeln schieben lassen wollten. Zu eng bzw. Nadel zu dick.

 
Ich dachte also, ich würde zu fest stricken. Alles aufgeschnitten – rippeln ging ja nicht, ich bekam das Gestrickte ja nicht mehr auf bzw. von den Nadeln – und nochmals angeschlagen.

Dann wieder das Gleiche. Wieder aufschneiden, neu anschlagen.

Ich hatte jetzt beim dritten Versuch extra darauf geachtet, nicht zu fest zu stricken. Und siehe da, ich konnte die 4. Reihe stricken, zwar etwas mühselig, aber die Maschen ließen sich schieben. Dann kam die 5. Reihe, prima, und dann die 6., wieder mit Fallmaschen. Auch gut. Aber dann die 7. Reihe: die Maschen ließen sich wieder nicht schieben, stecken fest. Sind die Maschen wieder kleiner geworden, als ich sie von den Nadeln auf das Band geschoben habe? Wieder aufgeschnitten, wieder neu angeschlagen. Bis Reihe 3 gekommen, weil die 4. nicht zustricken ist (gleiches Problem).


Ich kann jetzt nicht weiterstricken, weil ich die Maschen nicht mehr auf die Nadeln bekomme. Das gibt’s doch gar nicht.
Was mache ich falsch? Stricke ich zu fest? Liegt’s an meiner Wolle? Passt die Nadelstärke nicht zum Muster? Oder ist Rundnadel nicht gleich Rundnadel?

Wer einen Rat für mich hat, darf sich gern melden. 

Frl. Wildenstein, hattest Du damit auch Schwierigkeiten?

Liebe Grüße,
Maike   


Mittwoch, 17. August 2011

Mirabellenernte erfolgreich verarbeitet


Natürlich, wie sollte es anders sein, habe ich zunächst Marmelade gekocht. 

Einen Teil der Mirabellen habe ich in den Entsafter gegeben 


und anschließend Gelee mit Cointreau gekocht.

Einen anderen Teil habe ich mit Äpfeln gemischt und zu Mirabellen-Apfel-Zitronen-Marmelade verarbeitet.



Aber den Großteil der Ernte habe ich eingekocht zu Mirabellen-Kompott.

 

 
Ich habe mir allerdings die Mühe gemacht, die Mirabellen zu entsteinen und dann halbe Früchte einzukochen. Mir persönlich – und vor allem den Kindern – gefällt es nicht, wenn man beim Essen ständig Steinchen spucken muss.

Zunächst muss man eine Zuckerlösung herstellen. Für 2 kg Mirabellen benötigt man 250 g Zucker und 1 L Wasser. Zucker und Wasser kochen, bis sich der Zucker auflöst, dann kalt stellen.
Währenddessen die Mirabellen waschen und entsteinen und bis dicht unter den Rand in große Einmachgläser füllen. Gläser mehrmals auf weicher Fläche aufstoßen, damit die Früchte zusammenrutschen. Wer ganze Früchte einkochen möchte, sollte diese vorher rundherum einstechen.
Zuckerlösung darüber gießen, bis die Früchte gut bedeckt sind. Gläser verschließen und in eine tiefe Saftpfanne in den Backofen stellen. Wasser in die Pfanne gießen, bis es 2 cm hoch in der Saftpfanne steht. Bei 200° C so lange erhitzen, bis in allen Gläsern feine Perlen aufsteigen. Achtet darauf, dass sie wirklich nur ganz kurz kochen, sonst habt ihr Mirabellenmus. Herd ausschalten, Gläser aber erst nach 30 Minuten herausnehmen. Vorsicht – heiß! Abkühlen lassen.

Mit Sahne ;D ein schneller, leckerer Nachtisch oder auch toll als Mitbringsel, finde ich.

Einige Mirabellen sind zwischendurch verloren gegangen… 


Und der Rest kommt in ein Glas, das auf den Esstisch in der Küche gestellt wird. Wer mag, darf sich dann bedienen… 



Und eben bekam ich einen Anruf, dass ich mir noch mehr Mirabellen holen darf, der Baum sei noch so voll… *stöhn*

Liebe Grüße
Maike


Dienstag, 16. August 2011

Mirabellenernte

Wir haben gestern Mirabellen geerntet. 


Kiloweise.


Was ich daraus gemacht habe, zeige ich morgen später.


Sofern ich jemals aus der Küche herauskomme…


Bis dahin,

Sonntag, 14. August 2011

Mini-Käsekuchen

Heute habe ich kleine Käsekuchen gebacken. Ich habe das Rezept irgendwo auf einem von Euren Blogs entdeckt, weiß aber absolut nicht mehr, wo (sonst hätte ich das jetzt hier sehr gern erwähnt). Also, das Rezept ist nicht vor mir, aber die Küchlein sind super lecker und sehr schnell gemacht.





Für den Boden:

15 Butterkekse

2 EL zerlassene Butter

1 TL Zucker



Für die Käsekuchenfüllung

400 g Frischkäse (ich hatte nur 300g und habe dann mit 100g Quark aufgefüllt)

75 g Zucker

1 EL Mehl

2 Eier

3 EL Sahne

1 TL Vanille

1 EL Zitronensaft



Zubereitung


Ofen auf 175° C vorheizen und eine Muffinsform mit Cupcake-Förmchen auslegen.

Butterkekse fein raspeln und anschließend mit zerlassener Butter und Zucker verrühren. Auf die Muffinsförmchen verteilen und mit einem Löffel fest drücken. Kalt stellen.

Für die Füllung den Frischkäse mit dem Zucker und dem Mehl 2 Minuten auf kleiner Stufe in der Küchenmaschine glatt rühren. Eier nach und nach zugeben, nach jedem Ei ca. 30 Sekunden rühren. Sahne, Vanille und Zitrone hinzugeben und alles gut verrühren.

Füllung in die Förmchen verteilen und bei 175° C 10 Minuten backen. Temperatur auf 120° C zurücknehmen und weitere 35 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und für einige Stunden oder über Nacht kühl stellen. 
Abgedeckt sind sie im Kühlschrank mindestens 3 Tage haltbar.




 
Tja, das war heute unser letzte Ferientag,


 
Morgen müssen wir alle wieder früh raus. Nicht, dass die Kinder und ich jetzt die absoluten Langschläfer wären, aber 5.50 Uhr Weckerklingeln ist doch entschieden zu früh… Aber nützt nichts, da müssen wir durch. Und am 10.10. fangen ja schließlich die Herbstferien an :-), das ist doch überschaubar!

Also, ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die neue Woche.

Meine Gladiolen, als noch die Sonne schien...
Und jetzt freue ich mich auf den Tatort (ansonsten gibt’s ja nicht viel Fernsehen bei uns…)

Liebe Grüße
Maike

Frisch gewickelt


Inspiriert von den noch unreifen Zwetschgen in meinem Garten habe ich lilafarbene Wolle entworfen.

 
Herausgekommen sind diese drei Schönheiten: "Pflaume"

Name: Pflaume, 6-fädig
Farben: schwarz, lavendel, indigo, blei, beige-gelb und mint
Material: Baumwolle, Polyacryl, etwas Wolle und Viskose
Lauflänge: ca. 299m/100g (Angaben ohne Gewähr)

Leider kommt der grünliche Schimmer auf den Fotos nicht so rüber.
Jetzt noch eine Banderole herum und ab in den Shop.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag. 

Liebe Grüße
Maike


Freitag, 12. August 2011

Winterschneeball abgenadelt


Erinnert Ihr Euch an die einsame, rosafarbene Socke in meinem Wollkorb? Sie muss nun nicht mehr allein durchs Leben gehen, sie hat einen Partner bekommen!

Eigentlich wäre das jetzt eine prima Werbung für die Wolle in meinem Shop gewesen, wenn sie nicht bereits seit längerem ausverkauft wäre! Da habe ich ja nun selbst Schuld, was lasse ich sie auch so lange im Wollkorb liegen…


Name der Wolle: „Winterschneeball“ – leider schon ausverkauft! 
Farben: hummerrosa, weiss, lila und gelbbeige
Material: Baumwolle, Polyacryl und etwas Wolle / 6-fädig                     
Gr. 39                                                                                    
Für wen: für mich! - „rosa“ wollten die Männer nicht...      
Nadelstärke 3,0          
Verbrauch: 73g bei einer Bündchen-/Schaftlänge von ca. 19 cm

Schön dick, super weich. Genau richtig für den Winter jetzt.

Liebe Grüße